AWR
der Weltreligionen
Foto: UHH/Denstorf
4. Juni 2026

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Mit der Studie "Der anwesende Abwesende. Das Verhältnis Judentum-Christentum in Schulbuch und Unterricht der Fächer Religion und Ethik" legt Christine Chiriac, seit 01.03.2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg, Ergebnisse aus dem Forschungsverbund Christliche Signaturen des zeitgenössischen Antisemitismus (ChriSzA) vor.
In ihrer Untersuchung, die am Leibniz-Institut für Bildungsmedien entstanden ist, fragt Christine Chiriac nach Darstellungen des Judentums – gerade auch in seinen Bezügen zum Christentum – im schulischen Raum. Grundlage der Studie waren Schulbücher und Unterrichtseinheiten der Fächer katholische und evangelische Religion sowie Werte und Normen in Niedersachsen. Nachweislich hat sich in den letzten Jahren schon vieles verändert, so dass das Judentum einerseits sichtbarer geworden ist. Andererseits wird es jedoch auch weiterhin diskursiv marginalisiert und im Vergleich zum Christentum subtil herabgesetzt. Die Studie beschreibt zum einen Mechanismen, die dazu beitragen, antijüdische Muster latent zu tradieren, zeigt zum anderen aber auch Best-Practice-Beispiele für die Bildungspraxis auf.
Herausgeber: Eckhardt Fuchs
Verlag: Vandenhoek & Ruprecht
Reihe: Bildungsmedienforschung. Studien des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien - Band 156
Erscheinungstermin: April 2026
Link zum Open Access: Der anwesende Abwesende | Interdisziplinäre Geisteswissenschaft | Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaften | Themen entdecken | Vandenhoeck & Ruprecht Verlage